Updates: Internet-Aktualisierungen sollten kurzfristig installiert werden

Der Einsatz von Computern macht es erforderlich, dass der Nutzer sein System jederzeit auf dem aktuellen Stand hält. Nur so kann gewährleistet werden, dass das das System reibungslos funktionieren kann und es nicht zu etwaigen Software- und Hardware-Konflikten kommt. So werden beispielsweise für Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte laufend neue Treiberversionen veröffentlicht, die die Kompatibilität erhöhen. Werden solche Updates ausgelassen, kann dieses dazu führen, dass einzelne Geräte nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren oder sich ihr Funktionsumfang nicht vollständig nutzen lässt. Aus diesem Grund ist es ratsam, beispielsweise auf den Herstellerseiten der jeweiligen Hardwarekomponenten nachzusehen, ob neue Updates verfügbar sind. In einigen Fällen werden auch Updateprogramme mitgeliefert, die automatisch nach Aktualisierungen im Internet suchen können. Wer Betriebssysteme wie das 2009 erschienene Windows 7 einsetzt, der kann zudem auch auf eine große Zahl von Aktualisierungen zurückgreifen, die das Betriebssystem selbst betreffen. Microsoft stellt hierfür die Windows-Update-Funktion zur Verfügung, mit der der Nutzer vertraut sein sollte.

Die Aktualisierungen von Windows Update werden zwei Kategorien zugeordnet. Zum einen stehen solche Updates zur Verfügung, die der Hersteller als empfohlen bezeichnet. Diese Updates beziehen sich auf das Schließen von Sicherheitslücken, der Verbesserung der Kompatibilität und viele weitere Bereiche, die für eine korrekte Systemausführung entscheidend sind. Werden solche neuen Updates zur Verfügung gestellt, sollte der Anwender nicht zögern, diese aus dem Internet herunterzuladen und zu installieren. Zusätzlich hierzu werden auch sogenannte optionale Updates angeboten. Diese sind zwar nicht als kritisch anzusehen, können aber interessante zusätzliche Funktionen zur Verfügung stellen. Windows-Update ist bereits seit dem Jahr 2005 etabliert und hat seitdem für unterschiedliche Windows-Versionen eine große Zahl von Aktualisierungen mit sich gebracht.

Zu den von Windows zur Verfügung gestellten Updates gehören auch solche, die sich auf den Internet Explorer beziehen. Gerade hinsichtlich der Browserprogramme ergeben sich häufig Updates, die neben zusätzlichen Funktionen auch die Sicherheit des Systems in erheblichem Maße beeinflussen können. Schließlich dient der Browser als Zugangstor zum Internet und bietet damit auch ein Einfalltor für schadhafte Software. Wer hier auf der sicheren Seite stehen möchte, der sollte insbesondere seinen jeweiligen Browser immer auf dem neuesten Stand halten. Die aktuelle Version des Internet Explorers beispielsweise trägt die Nummer 9.0.8112.16421 (Stand: 15. März 2011). Falls eine neue Version eines Browsers veröffentlicht wurde, sollte mit der Installation des Updates nicht zu lange gezögert werden. Die Hersteller reagieren in der Regel sehr kurzfristig auf neu bekannt gewordene Sicherheitslücken in ihren Programmen. Entsprechend sollte der Nutzer von den Update-Möglichkeiten ebenso kurzfristig Gebrauch machen.

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