Smartphones und Handybetriebssysteme: Internet surfen und Apps nutzen

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Smartphone-User nutzen ihre mobilen Telefone auf vielfältigste Art: Neben Telefonieren und Mailversand stehen vor allem die unzähligen Apps hoch im Kurs. Doch nicht alle Programme sind mit jedem Gerät nutzbar. Im Vordergrund steht beim modernen Smartphone das Betriebssystem. Genau wie bei Desktop-PCs gibt es verschiedene Systeme. Die 5 wichtigsten Betriebssysteme sind das iPhone OS (Apple), das Symbian OS (Nokia), Web OS (Palm), Android (Google) und Windows mobile (Microsoft). Mit rund 425.000 Apps im eigenen Store ist Apple der Spitzenreiter auf dem Markt. Andere Anbieter, wie zum Beispiel Samsung, bieten einerseits Geräte mit Android-System an, bringen daneben aber auch Geräte auf den Markt, die mit einem eigenen Betriebssystem ausgestattet sind. Für Geräte mit dem Samsung OS Bada sind nur wenige Tausend Apps verfügbar. Mit der laufenden Weiterentwicklung des Systems steigt auch die Zahl der erhältlichen Programme. Besonders private Anbieter und Programmierer entwickeln neue Apps für die jeweilige Community.

Wer großen Wert auf spezielle Apps legt, sollte sich schon vor dem Kauf informieren, welches Betriebssystem infrage kommt. Denn in erster Linie davon hängt der Komfort des Smartphones ab. Die Systeme unterscheiden sich zum Teil deutlich in der Bedienbarkeit, dem App-Angebot und nicht zuletzt in der Anzahl der angebotenen Geräte. Auch die Datensynchronisation mit dem heimischen PC und Multimedia-Funktionen weichen erheblich voneinander ab. Kunden sollten sich daher am besten im Fachhandel beraten lassen. Jedes Gerät und jedes vorinstallierte System hat Stärken und Schwächen, die es zu kennen gilt, um das geeignete Smartphone für jeden Bedarf zu finden. Gemeinsam ist den meisten Geräten ein Touchscreen, über den die meisten Funktionen gesteuert werden. Die erforderliche Tastatur erscheint bei Bedarf virtuell auf dem Screen, oft kann hier zwischen verschiedenen Größen und Varianten gewählt werden.

Wer auf leichte Bedienbarkeit und eine große App-Auswahl Wert legt, der ist mit dem OS von Apple oder Googles Android auf der richtigen Seite. Die Auswahl verschiedener Geräte ist bei Android und Windows mobile am größten, während Apple sein Betriebssystem lediglich auf dem firmeneigenen iPhone anbietet.

Egal, welches Gerät der Kunde letztlich auswählt: Wichtig ist der entsprechende Vertrag. Die Apps müssen aus dem Internet heruntergeladen werden, oft direkt vom Handy aus. Und ein großer Teil der Apps benötigt zum Funktionieren eine Internetverbindung. Daher ist eine Daten-Flatrate unabdingbar. Schnell können Wettervorhersagen, Einkaufstipps oder die mobile Navigation im falschen Tarif hohe Kosten verursachen. Auch im Stromverbrauch liegen Smartphones etwas über herkömmlichen Handys: Die großen Displays zwischen 3,2 und 4,8 Zoll und der Dauerbetrieb so mancher App erfordern häufigeres Aufladen des Akkus.

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Updates: Internet-Aktualisierungen sollten kurzfristig installiert werden

Der Einsatz von Computern macht es erforderlich, dass der Nutzer sein System jederzeit auf dem aktuellen Stand hält. Nur so kann gewährleistet werden, dass das das System reibungslos funktionieren kann und es nicht zu etwaigen Software- und Hardware-Konflikten kommt. So werden beispielsweise für Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte laufend neue Treiberversionen veröffentlicht, die die Kompatibilität erhöhen. Werden solche Updates ausgelassen, kann dieses dazu führen, dass einzelne Geräte nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren oder sich ihr Funktionsumfang nicht vollständig nutzen lässt. Aus diesem Grund ist es ratsam, beispielsweise auf den Herstellerseiten der jeweiligen Hardwarekomponenten nachzusehen, ob neue Updates verfügbar sind. In einigen Fällen werden auch Updateprogramme mitgeliefert, die automatisch nach Aktualisierungen im Internet suchen können. Wer Betriebssysteme wie das 2009 erschienene Windows 7 einsetzt, der kann zudem auch auf eine große Zahl von Aktualisierungen zurückgreifen, die das Betriebssystem selbst betreffen. Microsoft stellt hierfür die Windows-Update-Funktion zur Verfügung, mit der der Nutzer vertraut sein sollte.

Die Aktualisierungen von Windows Update werden zwei Kategorien zugeordnet. Zum einen stehen solche Updates zur Verfügung, die der Hersteller als empfohlen bezeichnet. Diese Updates beziehen sich auf das Schließen von Sicherheitslücken, der Verbesserung der Kompatibilität und viele weitere Bereiche, die für eine korrekte Systemausführung entscheidend sind. Werden solche neuen Updates zur Verfügung gestellt, sollte der Anwender nicht zögern, diese aus dem Internet herunterzuladen und zu installieren. Zusätzlich hierzu werden auch sogenannte optionale Updates angeboten. Diese sind zwar nicht als kritisch anzusehen, können aber interessante zusätzliche Funktionen zur Verfügung stellen. Windows-Update ist bereits seit dem Jahr 2005 etabliert und hat seitdem für unterschiedliche Windows-Versionen eine große Zahl von Aktualisierungen mit sich gebracht.

Zu den von Windows zur Verfügung gestellten Updates gehören auch solche, die sich auf den Internet Explorer beziehen. Gerade hinsichtlich der Browserprogramme ergeben sich häufig Updates, die neben zusätzlichen Funktionen auch die Sicherheit des Systems in erheblichem Maße beeinflussen können. Schließlich dient der Browser als Zugangstor zum Internet und bietet damit auch ein Einfalltor für schadhafte Software. Wer hier auf der sicheren Seite stehen möchte, der sollte insbesondere seinen jeweiligen Browser immer auf dem neuesten Stand halten. Die aktuelle Version des Internet Explorers beispielsweise trägt die Nummer 9.0.8112.16421 (Stand: 15. März 2011). Falls eine neue Version eines Browsers veröffentlicht wurde, sollte mit der Installation des Updates nicht zu lange gezögert werden. Die Hersteller reagieren in der Regel sehr kurzfristig auf neu bekannt gewordene Sicherheitslücken in ihren Programmen. Entsprechend sollte der Nutzer von den Update-Möglichkeiten ebenso kurzfristig Gebrauch machen.

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Tablet-PC: Display mit Bewegungserkennung

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Tablet-PCs zeichnen sich durch ihr großes Display aus, hinter denen sich das Gehäuse befindet. Auf dem Display kann entweder mit einem Stift oder mit der Hand geschrieben werden. Die geläufige Größe der Displays liegt zwischen 12 und 18 Zoll. Zudem sind einige Neuerscheinungen auf den Markt gekommen, dessen Display eine Größe von 10 Zoll aufzuweisen hat.

Die meisten Tablet-PCs werden gemäß den ursprünglichen Spezifikationen mit einem Stift bedient. Dies funktioniert mittels eines induktiven Digitizers, der die Bewegungen des Stiftes erkennt und in Befehle umwandelt. Dabei wird die gleiche Technik wie bei Grafiktabletts verwendet. Das heißt, jede Anwendung, die für Grafiktabletts programmiert wurde, kann auch für den Tablet-PC genutzt werden. Anders als ein Touchscreen reagiert das Display des Tablets nicht auf jede Bewegung, sodass die Hand problemlos während der Bedienung abgestützt werden kann. Der Nachteil dieser Einstellung ist jedoch, dass der Tablet-PC demzufolge nur mit dem speziellen Stift zu bedienen ist. Verwendet werden können zwei Arten von Stiften, sowohl mit als auch ohne Batterie. Der batteriebetriebene Stift unterscheidet 64 Druckstufen und hat damit eine relativ geringe Auflösung. Ohne Batterie können hingegen mehr als 64 Farben (ca. 254) unterschieden werden, sodass eine höhere Auflösung möglich ist. Seit dem Jahre 2005 ist gemäß den geltenden Standards auch die Bedienung des Tablet-PCs mit der Hand möglich. Dafür muss das Display aber mehrere Befehle gleichzeitig verarbeiten, um zwischen einer zufälligen Handbewegung und einer gezielten Eingabe unterscheiden zu können. Bei den meisten dieser Tablets ist sowohl eine Bedienung mit der Hand als auch mit dem Stift möglich, in diesem Fall einer ohne Batterie.

Bei der Pflege der Displays von Tablet-PCs muss einiges beachtet werden. Besonders bei Bedienung mit der Hand entstehen schnell Fingerabdrücke auf dem Bildschirm, sodass eine regelmäßige Säuberung (etwa alle 1-2 Monate) vonnöten ist. Vorher muss das Gerät in jedem Fall vom Strom entfernt werden, um gefährliche Kurzschlüsse zu vermeiden. Zudem darf der Tablet PC in keinem Fall mit Wasser oder Reinigungsmitteln in Berührung kommen, welche entzündbare Stoffe enthalten können. Am einfachsten ist der PC mit einem speziellen Tuch zur Bildschirmreinigung oder aber mit einem Brillenputztuch zu reinigen. Dieses darf bei Bedarf auch leicht angefeuchtet werden. Zum Schutz des Bildschirms vor Kratzern oder Verschmutzungen gibt es Schutzfolien in verschiedenen Größen.

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Lokales Netzwerk: LAN Verbindung einrichten

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Ein LAN (Local Area Network) ermöglicht den unmittelbaren Datenaustausch zwischen mindestens zwei Computern und wird Ethernet genannt. Dadurch kann beim Datentransfer auf transportable Hardware wie USB-Sticks verzichtet werden. Gleichzeitig bietet ein Ethernet, das mit einem Router verbunden ist, allen Teilnehmern einen parallelen Internet-Zugang. Externe Geräte wie Fax oder Drucker können innerhalb des Netzwerkes zentral verkabelt werden und sind somit allen Computern zugängig.

Zur Einrichtung des LAN werden wahlweise zwei Computer direkt verkabelt oder mehrere Rechner über einen zentralen Switch miteinander verbunden. Jeder PC erhält eine IP-Adresse über die er vom Switch erkannt und integriert wird, meist fortlaufend ab 192.186.1.1. Für eine erfolgreiche Kommunikation innerhalb des LAN ist die Vergabe unterschiedlicher IP-Adressen grundlegend. Wird das Netzwerk auf Kabelbasis erstellt, dienen gekreuzte Netzwerkkabel (RJ 45) zur Installation. Innerhalb des Netzwerkes werden Übertragungsraten zwischen 10 Mbit/s und 10 Gbit/s erreicht.

Bei privaten Netzwerken agiert meist ein Internet-Router als zentrales Verbindungsgerät. In diesem Fall werden die einzelnen Teilnehmer mit dem Router verkabelt. Zusätzliche Kabelverbindungen zwischen den Rechnern erübrigen sich. Häufig bieten Router zusätzlich die Option einer kabellosen WLAN-Verbindung. Hierbei erfolgt die Einrichtung über WLAN-Sender und Empfänger der Wi-Fi-Norm IEEE 802.11.

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Das kann die DSL-Technologie und so funktioniert sie.

Das Internet, wie wir es heute kennen, ist älter als viele Nutzer dies annehmen. Die Netzwerktechnologie wurde schon früh verwendet, um Militärbasen und Forschungseinrichtungen miteinander zu verknüpfen. Das ARPANET ist bereits seit den siebziger Jahren aktiv. Das bereits bestehende Telefonnetz wurde genutzt, um Daten zwischen Computer austauschen zu können. Zu diesem Zweck wurden die Daten von Modems in Töne moduliert, um sie zu versenden und demoduliert, um die empfangenen Signale wieder in Dateien umzuwandeln.

Ende der 90er Jahren wurden die ersten privaten Internetanschlüsse auch in Deutschland verfügbar. Zu einem Grundpreis von umgerechnet 25 Euro mussten für jede im Internet verbrachte Minute bis zu 50 Cent gezahlt werden. Zunächst war nur das analoge Internet über das Telefonnetzwerk verfügbar. Um die bestehende Infrastruktur nutzen zu können, waren nur Transferraten von 56 Kbit/s möglich. Zudem konnten Telefon und Modem nicht zugleich genutzt werden. Durch die Einführung des digitalen Internets Integrated- Services-Digital-Network wurde es nicht nur möglich mehrere Telefonanschlüsse über eine Leitung einzurichten, die Transferrate konnte zudem auf 64 Kbit/s gesteigert werden, 128 Kbit/s mit Kanalbündelung. Die Infrastruktur für das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, wie es im September 2011 verfügbar ist, stand aber noch nicht.

Das bestehende Telefonnetz war noch nicht in der Lage, ein hohes Datenvolumen auf dem derzeitigen Stand zu bewältigen. Um Internet mit hohen Transferraten anbieten zu können, mussten Anbieter wie die Telekom eine eigene Infrastruktur einrichten. Neue Kupfer- und Glasfaserleitungen ermöglichen die Übertragung von hohem Datenvolumen. Das Netzwerk eines Anbieter wird Backbone genannt. Die Netzwerke der verschiedenen Anbieter sind an sogenannten Nodes miteinander verbunden, damit ein großes Netzwerk entsteht. Der Endverbraucher benötigt ein ADSL-Modem, um das High-Speed-Internet nutzen zukönnen. Ein sogenannter Splitter trennt die Telefonfrequenzen von denen für die Datenübertragung. Über einen großen Frequenzbereich werden mehrere Datenpakete zugleich verschickt. Dadurch wird eine Bündelung des Datentransfers erreicht, der eine hohe Durchsatzrate zulässt. Moderne Internetleitungen können bis zu 50 Mbit/s an Daten übertragen. Das ist das Tausendfache eines analogen Telefonmodems. Um einen so hohen Frequenzbereich nutzen zu können, muss das Signal bereits nach wenigen Kilometern wieder aufgefrischt werden. Zu diesem Zweck mussten die Provider neben dem Backbone Verteilerkästen einrichten, die das Signal auffrischen und an das Backbone weiterleiten. Der Digital-Subscriber-Line-Access-Multiplexer steht in Wohngebieten und an Wohnungen, und nehmen das Signal auf, das über die Telefonleitung der Haushalte kommt. Die Telefonleitung in den privaten Haushalten ist der einzige Teil des Telefonnetzes, der für die ADSL-Übertragung verwendet wird. Nachdem die Datenpakete das DSLAM verlassen haben, findet die Datenübertragung über das Backbone des Providers statt.

Die Anzahl der Anbieter ist seit der Einführung des privaten Internets stark angestiegen. Internetleitungen mit einer Duschsatzrate von 6.000 Kbit/s sind bereits ab 20 Euro pro Monat verfügbar (Stand: 2011). Die Technologie wird mittlerweile mit weiteren Übertragungsmethoden verknüpft, wie z. B. UMTS für einen drahtlosen Empfang.

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Tablet-Computer als Alternative: iPad mit Wi-Fi

Das erste iPad wurde von Apple, der mittlerweile zu den erfolgreichsten Herstellern für Kommunikations- und Unterhaltungselektronik gehört, im Jahre 2010 herausgebracht. Vorangegangen war das iPhone, dessen Bedienung per Touchscreen sowie auch das Betriebssystem iOS für das iPad übernommen wurde. Im Gegensatz zum herkömmlichen Computer werden die Befehle demnach nicht mit einem Mauszeiger gesteuert, sondern die Menüpunkte und Funktionen können direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm durch eine leichte Berührung ausgewählt werden. Ein Bedienstift kann allerdings nicht verwendet werden, da dieser von der sensiblen Technik nicht erkannt wird. Die Bildschirmanzeige dreht sich automatisch mit, je nachdem ob das Tablet hochkant oder quer gehalten wird. Diese Funktion kann mittels des Menüs auch bei Bedarf deaktiviert werden.

Bieten soll das Gerät im Prinzip dieselben Funktionen wie auch ein kleiner Laptop, wobei der Fokus auf Entertainment gerichtet ist. Aufgrund der fehlenden Tastatur zum Schreiben lässt sich auf dem iPad nicht in derselben Form arbeiten wie mit einem normalen Keyboard. Es kann allerdings ein externes Keyboard angeschlossen werden, wodurch die Benutzung am Schreibtisch erleichtert wird. Zudem hat das iPad keine USB-Anschlüsse und ist auch nicht mit einem CD-Laufwerk ausgestattet. Dadurch lassen sich Daten nur über die von Apple zur Verfügung gestellte Software iTunes auf das Gerät laden. Der Vorteil liegt allerdings in der kompakten Größe sowie dem geringen Gewicht von 601 Gramm, wodurch das Tablet vor allem unterwegs eingesetzt werden kann. Für den Internetzugang ist es mit Wi-Fi ausgerüstet, sodass es sich in vorhandene Hotspots einwählen kann.

In der aktuellen Version ist eine Kamera oberhalb des Bildschirmes integriert, sodass Videotelefonie und Videoaufnahmen in Qualität möglich sind. Wie auch für das iPhone können im Apple-Store online Apps erworben werden, die sich auf dem iPad abspielen lassen. Dazu gehören u. a. Spiele, Navigator, Apps für soziale Netzwerke oder auch Software zum Übersetzen. Einige Applikationen werden kostenlos angeboten, wohingegen andere gegen die Zahlung des Kaufpreises heruntergeladen werden können. Das iPad selbst kostet beim Hersteller ab rund 480 Euro, wobei sich der Preis nach der Speicherkapazität richtet. Diese gibt es in drei verschiedenen Ausführungen, je nachdem wie viele Daten auf dem Gerät gespeichert werden sollen.

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Größere Reichweite, höheres Tempo – das WLAN von morgen

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Trotz zahlreicher Typ-Varianten, vom privaten Laptop bis hin zu öffentlichen Hot-Spots, basieren alle WiFi-Geräte auf einem einheitlichen Standard, der eine weltweite Kompatibilität gewährleistet. Die Norm 802.11 der Wi-Fi-Alliance ermöglicht einen kabelfreien Zugang zu Netzwerken und Internet. Als zuständige Zertifizierungsstelle hat das IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) diese Norm offiziell ratifiziert. Seit 1997 folgten diverse Erweiterungen des ursprünglichen Standards.

Der neueste Wi-Fi-Standard heißt nun 802.11n. Er wurde am 29. Oktober 2009 veröffentlicht und definiert, wie auch schon seine Vorgängerversionen, eine bestimmte Technik für den Aufbau von WLANs auf Basis kompatibler Einzelgeräte. Mit Bruttodatenraten von bis zu 600 Mbit/s soll die Geschwindigkeit der Wireless-Netzwerke durch 802.11n deutlich erhöht werden. Um den Datendurchsatz zu verbessern und gleichzeitig den Senderadius zu optimieren, werden bis zu vier Sendeantennen eingesetzt. Die sogenannte MIMO-Option (von Multiple-Input-Multiple-Output) ermöglicht das zeitgleiche Empfangen und Senden über verschiedene Antennen. Daraus resultieren größere Datenübertragungsraten in kürzerer Zeit. Geräte des neuen Standards sind mit ihren Vorgängerversionen abwärts kompatibel. 802.11n beinhaltet eine Lokalisierungstechnik (Real Time Locating System, RTLS), die neben einer Echtzeit-Standortbestimmung auch als Sicherheitssystem fungieren kann.

Die neue Gigabit-Funktechnologie der Wireless Gigabit Alliance (WiGig), einer Vereinigung diverser Firmen, wie beispielsweise Microsoft, Dell, Nokia, Intel, Samsung, soll sich als Alternative zu den Produkten der Wi-Fi-Alliance etablieren. WiGig ist kompatibel zur IEEE 802.11 Familie und bietet deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, allerdings auch kleinere Reichweiten.

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VOIP und was Telefone damit zu tun haben. Ein Überblick!

Bei der IP-Telefonie werden alle notwendigen Informationen über Leitungen weitergegeben, die auch für die Datenübertragung nutzbar sind. Im Jahr 2010 wurde die Zahl der Deutschen, die ausschließlich auf VoIP zurückgreifen, von der Bundesnetzagentur auf etwa 7,7 Millionen beziffert. Die VoIP-Software Skype wurde nach Angaben des Herstellers bereits mehr als zwei Milliarden Mal heruntergeladen, wobei zu Spitzenzeiten rund 30 Millionen Nutzer weltweit erreichbar sein sollen (Stand 2011).

Es gibt verschiedene Geräte, die zur IP-Telefonie genutzt werden können. Neben diversen Software-Varianten gibt es so genannte IP-Telefone, die in ihrem Erscheinungsbild herkömmlichen Telefonen gleichen – diese Modelle werden als Hardphone bezeichnet und ermöglichen die Kommunikation auch ohne Computer. Neben der Eingabe von Telefonnummern ist bei diesen Geräten auch das Anwählen von SIP-Nummern möglich, die in ihrer Form E-Mails gleichen. Normale Telefone können ebenfalls für die IP-Telefonie verwendet werden, wenn sie mit einem speziellen Adapter an das LAN (Local Area Network) angeschlossen werden. Für die Konfiguration ist ein PC notwendig, anschließend kann auch ohne diesen telefoniert werden. Für eine qualitativ hochwertige Gesprächsverbindung sollten – unabhängig vom Endgerät – konstant mindestens 120 kbit/s zur Verfügung stehen.

Der Vorteil für Nutzer von IP-Telefonie liegt vor allem in den günstigen Kosten: Es entstehen keine zusätzlichen Gebühren für geführte Gespräche, lediglich die Kosten für den Internetanschluss sind zu bezahlen – das gilt selbst dann, wenn sich der Gesprächspartner im Ausland befindet. Die Erreichbarkeit ist unabhängig vom Standort des Nutzers immer unter derselben Rufnummer gewährleistet. Als Nachteil wird häufig die Tatsache gesehen, dass für Verbindungen mit dem Festnetz Zusatzgebühren berechnet werden. Zudem können bei Kunden, die eine Internet-Flatrate benutzen, Verbindungsschwierigkeiten auftreten, da die Provider in solchen Fällen alle 24 Stunden eine Zwangstrennung des Anschlusses vornehmen. Zwar erfolgt unmittelbar darauf eine erneute Einwahl, diese kann jedoch unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen.

IP-Telefonie stellt eine kostengünstige Alternative zum herkömmlichen Festnetz dar – insbesondere für ausführliche Gespräche ins Ausland können Gebühren in erheblicher Höhe gespart werden. Allerdings kann es sowohl bei der Erreichbarkeit als auch bei der Übertragungsqualität zu Einbußen kommen. Wer beispielsweise aus geschäftlichen Gründen auf eine permanente Erreichbarkeit angewiesen ist, für den kann ein zusätzlicher Festnetzanschluss zur alternativen Nutzung ratsam sein.

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Mit dem Netbook online gehen und Kosten sparen

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Ein Netbook zeichnet sich durch seine kompakte Größe aus, das von den Dimensionen her noch kleiner konzipiert ist als ein Laptop. Damit eignet sich das Gerät vor allem zur mobilen Nutzung, ohne auf die Funktionen eines Computers verzichten zu müssen. Um mit dem Netbook ins Internet zu kommen, kann wie gewohnt der integrierte Netzwerkadapter für die Verbindung mittels WLAN verwendet werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn sich in der näheren Umgebung ein entsprechender Zugriffspunkt befindet, der nicht mittels Passwort geschützt ist. Um nicht auf solche freien Netzwerke angewiesen zu sein, kann auch ein Surfstick verwendet werden, der mit einer SIM-Karte versehen ist und in das USB-Laufwerk des Netbook gesteckt wird. Die auf dem Stick befindliche Software installiert alle Einstellungen, sodass der Zugriff auf das Internet nach kurzer Installationszeit möglich ist.

Die Surfsticks selbst werden zu Preisen zwischen ca. 30 und 50 Euro bzw. mitunter auch kostenlos angeboten. Für die Internetverbindung wird eine monatliche Gebühr gezahlt, die sich nach dem jeweiligen Tarif richtet. Bei niedrigem bis mittlerem Gebrauch reicht die Auswahl eines Vertrags aus, der 1 GB Datenvolumen pro Monat bietet. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass über diesem Limit hinaus genutzter Traffic nicht extra kostet, sondern lediglich die Geschwindigkeit gedrosselt wird. Die Kosten für diese Konditionen liegen bei ca. 15 Euro pro Monat ohne Mindestvertragslaufzeit. Bis zu 1 GB liegt die Surfgeschwindigkeit bei 3,6 Mbit/s und darüber hinaus bei 64 Kbit/s. Der Stick kann zudem als USB-Speichermedium verwendet werden, sodass sich Dateien bis zu einer bestimmten Größe darauf sichern lassen.

Alternativ zum Surfstick kann auch der persönliche Hotspot eines Smartphones benutzt werden, das in diesem Fall wie ein Modem funktioniert. Dabei muss der auf dem Gerät angezeigt Code bei der Einwahl angegeben werden und anschließend besteht eine Verbindung zum Internet. Dies ist allerdings abhängig vom Tarif des Mobilfunkanbieters und ist nicht grundsätzlich bei jedem Vertrag gestattet. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 25 Euro monatlich und der Vorteil liegt darin, dass sowohl der Internetzugriff mittels des Smartphones als auch des Netbooks über denselben Vertrag möglich ist. Alle Angaben entsprechen dem Stand 08/2011.

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Technische Details: Flatrate für Zuhause

Im Angesicht dessen, dass Umfragen zufolge bereits jeder zweite Internetnutzer zwischen 12 und 24 Jahren pro Woche mehr als 10 Stunden online ist, ist die Wahl eines günstigen und guten Anbieters besonders für junge Menschen von großer Bedeutung. Haushalte ohne Internetanschluss sind heute kaum noch vorhanden, da rund 60 % der deutschen Bevölkerung das Internet nutzen. Viele gebrauchen das Internet nicht nur für berufliche Angelegenheiten: Zu Hause wird der internetfähige Computer mehr und mehr als Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium genutzt.

Abhängig davon, wofür man das Internet nutzen möchte, fällt die Wahl auf eine bestimmte Bandbreite für einen DSL- oder Kabel-Anschluss. Ein Anschluss mit 6000 kbit/s ist für Menschen geeignet, die das Internet nur sporadisch nutzen und keine großen Datenmengen herunterladen. Es sind aber auch Anschlüsse mit bis zu 16.000 kbit/s möglich, preislich liegen sie oft jedoch nicht viel höher als die schwächeren Alternativen. Ein sogenannter VDSL-Anschluss bietet die höchsten Datenübertragungsraten mit bis zu 50.000 kbit/s. Die Preise für einen solchen Anschluss belaufen sich im Jahr 2011 um die 35 Euro pro Monat, liegen daher über denen für einen DSL- oder Kabelanschluss.

Bevor ein Anschluss gewählt wird, sollte geprüft werden, von welchen Anbietern im betroffenen Gebiet Anschlüsse angeboten werden. In Großstädten sind die Vermittlungsstellen sehr dicht, daher kann der Kunde hier zwischen den Anbietern frei wählen. In Kleinstädten ist dies allerdings nicht der Fall, die Einrichtung besonders eines VDSL-Anschlusses ist oft nicht möglich. Ob DSL in einem Anschlussgebiet möglich ist, kann über kostenlose Verfügbarkeits-Checks im Internet überprüft werden. Einige Anbieter nutzen mehrere Anbieternetze und sind daher in weit verbreiteten Regionen vorhanden.

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